Psychische Belastung

Psychische Belastung, Gefährdungsbeurteilung, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Arbeitsschutz, Psychische Belastung bei der Arbeit. Arbeitgeber – und somit bin ich auch in der Pflicht – müssen seit September 2013 die psychische Belastung der Arbeitnehmerschaft im Unternehmen erfassen und präventive Masnahmen gegen ein „zu viel“ veranlassen. Das ist ein noch junges Kapitel im Arbeitsschutz.

 

Der Präventive Ansatz ist nicht nur hier, im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) oder im neuen Präventionsgesetz spürbar. Er ist auch sinnvoll. Die Kunst ist, das Bestehende zu nutzen, um es sinnvoll zusammenzuführen. Füttern Sie keinen überflüssigen Moloch. Lesen Sie hier, wie ich Sie unterstützen kann.

Psychische Belastung – Was ist das?

Psychische Belastung, Gefährdungsbeurteilung, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Arbeitsschutz, Zunächst einmal ist psychische Belastung wertneutral. Wenn Sie wollen als „Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken“ (DIN EN ISO 10075-1).

Der Bedeutungszuwachs, warum eine Gefährdungsbeurteilung für psychische Belastung wichtiger wird, liegt an folgenden Trends:
a) Dienstleistungssektor: Der Dienstleistungssektor hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Wachstumschub gemacht. Die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen wird immer wichtiger. Dazu kommt der direkte Kontakt mit Kunden mit all seinen Anforderungen.
b) Informatisierung: Wer kennt sie nicht, die Flut von Informationen? Eine Auswirkung können ständige Arbeitsunterbrechungen sein oder auch wiederholte Unterbrechungen der nötigen Erholungsprozesse.
c) Beschleunigung: Nicht nur Arbeitsabfolgen beschleunigen und verdichten sich, sondern auch ein Wandel in den Unternehmensstrukturen.
d) Neue Steuerungsformen: Die Eigenverantwortung der Bechäftigten wird erhöht. Ziele sind vorgegeben und müssen vom Einzelnen in eigener Verantwortung erreicht werden. Die gestiegene und begrüßenswerte Selbstverantwortung kann zur (Selbst-)Ausbeutung führen.

Um welche Inhalte geht es bei der Gefährdungsbeurteilung?

Es geht besipielsweise um Arbeitsinhalte und Arbeitsaufgaben, z.B. Handlungsspielräume, Verantwortung, Qualifikation.

Es geht um Arveitsorganisation, z.B. Arbeitsablauf, Kommunikation, Kooperation.

Ferner um Soziale Beziehungen, z.B. zu Kollegen und Vorgesetzten

Darüber hinaus um die Arbeitsumgebung, z.B. Arbeitsmittel, Arbeitsplatz- und Informationsgestaltung.

Neue Arbeitsformen, z.B. atypische Arbeitsverhältnisse

Mein Angebot

Wenn Sie Hilfe brauchen in der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, kann ich dies mit Ihnen projektieren und erstellen.

In meinen Beratungsformaten (Supervision, Coaching, Organisationsberatung, Mediation) gebe ich dem Auftraggeber gerne eine Rückmeldung über strukturelle Ergebnisse. Ein ausdrücklicher Auftrag in der Beratung kann sein, in den strukturellen Ergebnissen explizit Gefährdungsaspekte (z.B. im Team, in der Superviionsgruppe) in den Blick zu nehmen und ggfls. Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

In meiner Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen werden ebenfalls wichtige Erkenntnisse im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) gewonnen, wie Belastungen reduziert werden können. Dies gilt auch für das Employee Assistance Programm (EAP), in dem Unternehmen sich bei Problem- und Konfliktlösungen an mich wenden können.

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie