„Es geht nicht mehr wie früher – alles ist enger geworden, da kann man nicht allen alles recht machen!“ höre ich in der Mediation Meschede. Die Sichtweise von Mediatoren ist wachsam für erweiterte Möglichkeiten. In verschiedenen Sozialraum-Projekten schätze ich als Mediator den Entwicklungsprozess der Mediation als eine Investition in nachhaltige Lösungen.
Möglichkeiten des Sozialraumes nutzen
Als Student der Sozialarbeit lernte ich in Münster die „Gemeinwesenarbeit“ – eine Methode der Sozialarbeit. Heute kommen Ansätze dieser Aushandlungs-Prozesse und dieser Ressourcen-Arbeit in der Zivilgesellschaft in modernisiertem Gewand in Städten und Gemeinden. Das freut mich sehr. „Stadtentwicklung“ ist einer der Begriffe für den erweiterten Rahmen und sehr zu begrüßen. Der erweiterte Rahmen erlaubt auch, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Bildlich gesprochen: „Weniger Feuerwehralarm und mehr vorbeugender Brandschutz!“ Die Akteure sind sensibler für die Nachhaltigkeit, für den Einbezug aller relevanten Akteure und für die „größere Lösung“. Das ist der erweiterte Rahmen. Es geht nicht um Sozialarbeit als problematischen Begriff, aber inhaltlich um das, was die Sozialarbeit im Gemeinwesen-Ansatz fördern wollte, u.a. die Selbsthilfe, das Ehrenamt, die Sensibilisierung für Solidarität und gegenseitiges Verstehen, für eine soziale Politik, für nachhaltige Wirtschaftlichkeit … Die Vielzahl der relevanten engagierten Akteure erhöht die Möglichkeiten – und den Integrationsfaktor.
Sowohl „Kümmerer“ als auch Mediatoren leisten einen Beitrag
Integrative Power ist gefragt. Als „Kümmerer“ werden Menschen für den Dauereinsatz im Sozialraum gebraucht. Im Konflikt braucht es „unverbrauchte“ Mediatoren. Mediatoren, die „keine eigenen Aktien“ im Stapel der Konfliktparteien haben und das Verfahren im Prozess steuern können.
In einer Mediation Meschede und Umgebung Perspektiven eröffnen
Die Presse befördert die Idee, bei Sozialraum-Konflikten Mediation zu nutzen. Erfolgreiche Vereinbarungen und mediale Berichte ermutigen, Mediation als eine Möglichkeit frühzeitig zu nutzen, bevor „der Wald brennt“. Ein Beispiel im Konkreten – Runder Tisch und Mediation in Meschede.
Konzeptsupervision – ein struktureller Brandmelder
Zum Schluss aus Empathie für Menschen im Konflikt: Für hauptberufliche und ehrenamtliche „Kümmerer“ empfehle ich, die Möglichkeiten von Coaching und Supervision zum eigenen Wohl und für die Aufgabe zu nutzen. Hauptberuflich Engagierte haben dafür niedrig-schwelliger ein Budget, ehrenamtlich Engagierte in Organisationen häufig nicht ohne Verhandlung. Zur Stützung des Ehrenamtes sind Supervision und Coaching sehr geeignet. Konzeptsupervision empfehle ich für die kritische Draufsicht der Konzepte.
