Change-Management

Change-ManagementChange-Management – ein Schlagwort der Berater (Organisationsberatung / Coaching/ Mediation / Supervision) und der Unternehmensleitung (Organisationsentwicklung).
Kaisers neue Kleider?

Change-Management der kleinen und mittelständischen Unternehmen

Change-Management, Change-Management - ein Schlagwort der Berater (Organisationsberatung / Coaching/ Mediation / Supervision) und der Unternehmensleitung (Organiationsentwicklung). Das nebenstehende Bild ist verwirrend. Eine praktische Paradoxie: Nur im Stehenbleiben verliert man nicht Wandel und Chance.

Aber im Stillstand der Entscheidung erreicht man beides nicht. Eine Paradoxie des Change-Management? Oder eine falsche Wegweisung, eine Fehlberatung?

Und gleichzeitig die praktische Wahrheit: Warum „Change“, wenn die „Chance“ nicht ersichtlich ist? Und: Kann man den Wandel wirklich managen? „Management“ als Wort schreckt Kleinunternehmen und mittelständische Unternehmen ab. Es geht um Verantwortliche in Betrieben und Unternehmen. Inhaber, Geschäftsführer, Vorstände, Führungskräfte. Wieviel heisse Luft ist in Anglizismen? Welche Variablen sind bedeutsam in dem Unternehmenssystem des Wandels?
Wer kann auf Veränderung als (Über-)Lebensprinzip verzichten?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”
Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.)

Unternehmenskultur

Folgende Variablen erwiesen sich als entscheidend und gelten als Voraussetzung, um den Unternehmenswandel zu gestalten:

– Kreative Unruhe

– Umgang mit Konflikten

– Beteiligtsein im „Wir-Gefühl“

– Sinnvermittlung

– Kommunikation.

Doppler und Lauterburg sehen als zentrale Erfolgsfaktoren:

1. Best Practice – das Rad nicht neu erfinden und aus Fehlern lernen.

2. Kompetenz im Bereich der weichen Faktoren – neun von zehn Misserfolgen haben ihre Ursache in Fehlern im Bereich der weichen Faktoren.

3. Vordiagnose der kulturellen Voraussetzungen – wichtig sind potentielle Konfliktherde im Zusammenspiel verschiedener Herkunftssysteme, verschiedener Berufe.

4. Kooperations-Workshop des Managements – damit Top auch top reflektiert ist.

5. Schulung im interkulturellen Managementinterkulturelle Kompetenz wird ein Erfolgsfaktor der Zukunft sein.

 

Widerstand – die Herausforderung zum konstruktiven Umgang

Aufregung, Lustlosigkeit, Widerspruch, Ausweichen … – alles Indizien des Widerstands. Als Faustregel gilt: eine diffuse Problemlage sowie Nebel des Verstehens und Schwierigkeiten des „Problem-Ortens“ verschleiern oft einen Widerstand. Den Sinn eines Widerstands zu decodieren, spart allerdings bares Geld. Ein Widerstand ist ein eminent wichtiger Wegweiser, um Stolpersteine und Abbruchkanten zu vermeiden. Ein großer Anteil der Supervisionsausbildung und des Supervisoren-Alltags befasst sich mit dem Umgang mit den vielfältigen Formen des Widerstands in Organisationen und Personen.

Planen Sie Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln? Als Experte des Change-Managements berate ich Sie gerne in der Entwicklung und Begleitung des Massnahmeplans. Beratungsbedarf zur Finanzierung?
Sprechen Sie mich an – auch als Kleinunternehmen.

 

Praxis und Forschung

Praxis und Forschung stehen in einer reflexiven Change-Management-Beziehung, zumindest wenn applied sciences/Angewandte Wissenschaft ernst genommen wird. Ich habe mich entschieden, Forschungsanliegen wahrzunehmen. An folgender Studie zum Change-Management habe ich mit Interesse teilgenommen:

Forschung – Arbeits- und Organisationspsychologie Uni Heidelberg

http://coaching-forschung.uni-hd.de/projekt.html